Und weil's so interessant war gibt es nun eine neue Rubrik: Lieblingsairlines bei Schinken oder Käse?. Oder auch Nicht-Lieblingsairlines. Wie der TAP.
(Ihr seid übrigens herzlich zum Mit-/Weiterdiskutieren eingeladen, nur zu!)
Diesmal: Mit portugiesischem Charme nach Brasilien, Teil 1.
Seit einiger Zeit fliegt die TAP mehrere Destinations in Brasilien direkt von Lissabon aus an, was ziemlich praktisch ist, da man sonst mehrfach umsteigen muss. Das hat aber auch seinen Preis. Es bietet sich an, bei Flügen mit der TAP folgende Regeln zu beachten:
1. An Bord wird nicht gelächelt.
2. Nimm Dir unbedingt was zu essen mit, sonst gehörst zu den zahllosen Passagiere, die an Bord auf der Langstrecke verhungern.
Zum Abendessen werden kulinarische Köstlichkeiten wie diese hier auf den Tisch geschmettert:
Und das ist der Business-Class-Hauptgang. (Ja, privat bin ich etetepete und fliege auf der Langstrecke Business Class.) Altes Schweinemedaillons auf verschmortem Bohnenpüree und Grünkohlstreifen, garniert mit einer verdorrten Orangenhälfte. Nicht, dass man auf einem Neun-Stunden-Flug ohnehin mit aufgeblähten Organen zu kämpfen hat - nach diesem Menü kann man seinem Sitznachbarn ordentlich Paroli bieten, wenn der einen die ganze Nacht hindurch vollpupt.
Mehr in Teil 2.
*PAD heisst "Passenger available for disembarking" oder auch "kannste ruhig schlecht behandeln, der hat das Ticket eh hinterhergeschmissen bekommen und kommt nur mit, wenn ein Platz frei ist"
Wow - schlecht verdauter Kuhfladen mit Vitamingarnitur...und was ist das ganz unten? Plastikfolie? Schade, dass Du nicht auch noch das Essen in der Holzklasse fotografieren konntest...da gab es sicher nur Wiedergekäutes. Ohne Orange. Und Bohnenpüree in einem geschlossenen Raum mit mehreren hundert Menschen? Ist das legal?
AntwortenLöschenNein, keine Plastikfolie - das ist ein Orangensößchen. Oder nur die nach stundenlangem Brutzeln übriggebliebene Haut. Mmmh.
AntwortenLöschenAber das Bohnenpüree (auch noch schwarze Bohnen, die haben extra Karacho) ist vielleicht auch nur der Versuch der TAP, alternative Treibstoffe aufzuspüren.
Namm Namm.... :-)
AntwortenLöschenUnsere TUI Kollegen aus Hannover haben uns mal mit Prägenwurst (oder so ähnlich) in Grünkohl, dem niedersächsischen Nationalgericht, überrascht. Hatte ähnlichen Charakter. Erinnerte mich an das abgehackte Genital einer Wasserleiche!
ich dachte immer pad heisst: "pack am desk" hat sich bisher zumindest immer so angefühlt
AntwortenLöschenEhrlich gesagt ist es mir immer noch deutlich lieber, ehrlich (und unfreundlich) behandelt zu werden als das oft aufgesetzte und unglaubwürdige "Lächeln" mancher F/As ertragen zu müssen.
AntwortenLöschen@Anonym
AntwortenLöschenGeschmäcker sind verschieden. Ich bevozuge als Gast eine freundliche Behandlung. Und im Dienst aufgesetzte Freundlichkeit.
Aber vielleicht treffen wir uns ja mal auf der Linie - bitte geben Sie mir rechtzeitig Bescheid, damit ich Sie ganz ehrlich und so unfreundlich wie möglich behandeln kann.
Der Kunde ist schließlich König.
TAP - einmal und nie wieder. 12 h Stopover in Lissabon auf dem Hinflug, weil Anschlußflug gestrichen, Ankunft nachts um 3 in NYC, 8h Stopover mit Gepäck!! auf dem Rückflug, weil nur 30 Minuten Umsteigezeit in Lissabon, aber schon 30 Minuten zu spät abgeflogen.
AntwortenLöschenSeitdem man aber selbst mit der Lusthansa zum Einchecken von MUC nach Berlin 90 Minuten in die Schlange mit den Mallorca-Urlaubern muß, und nirgends mehr was zu trinken kriegt (weil man 90 Minuten einchecken muß, weil man nichts an Bord nehmen darf, weil es keine Getränke am gate mehr gibt...)nehme ich den Zug! Kein Schlange-Stehen, einfach nur reinhocken. Und wenn man Durst hat, ins Bistro.