...nun, die TAP bietet nicht nur ein Fest für den Gaumen. Unvergeßlich ist auch der Charme der Bordkollegen und -kolleginnen. (An dieser Stelle möchte ich erst gar nicht auf die technischen Finessen der Business Class der TAP eingehen. Was damals bei anderen Airlines schon auf der Super Constellation eingeführt wurde, preist die TAP als Supi-Dupi-Innovation an. Naja, Rückenlehne runterfahren können und eigener Bildschirm hat man woanders auch in der Eco.)
Ich war mir zwischendurch nicht sicher: Ist das vielleicht hier auch ein Resozialisierungsprogramm für slowakische Schwerstverbrecherinnen? Kein Lächeln, Service nur nach Vorschrift oder noch weniger, in jedem Fall aber in Windeseile, damit jeder auch merkt: Die haben echt keinen Bock. Meine Favoritin war so breit wie hoch, und trug Metall-Armbänder aus zehn Zentimeter dicken Panzerketten. Umliegende Paxe klammerten sich an ihre für die Nacht ausgeteilten Wasserfläschchen - wohlwissend, dass das für lange Zeit erstmal die letzte Trinkration war. Denn wer hat schon den Mut, solch anmutige und gut gelaunte Grazien nach einem Extra-Gläschen Wasser zu fragen...
Bei meinen ersten Flügen mit der TAP dachte ich ja noch an Zufall, aber scheinbar ist diese Form des portugiesischen Charmes Standard. Vielleicht sind die Arbeitsbedingungen einfach so furchtbar, dass man selbst ein Lächeln nicht mehr über die Lippen bekommt?!
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