20. Januar 2010

Fliegen wie Speedy Gonzales.

Eines muss man Billigfliegern wie easyJet lassen: Keiner zieht den Leuten das Geld so elegant aus der Tasche.

Bei easyJet wird nicht nur jedes Gepäckstück extra berechnet - für den umweltbewussten Fluggast gibt es auch die Möglichkeit, durch die Zahlung von 2,03 € die Welt vor dem Klimakollaps zu retten.

" Verringern Sie die Umweltauswirkungen der CO2-Emissionen Ihrer Flüge über die von der UN zertifzierten Projekte zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes.

Tragen Sie mit 2,03 € pro Person dazu bei, die 132,000 kg Kohlenstoffdioxid auszugleichen, die für jeden Passagier auf dieser Buchung anfallen - ganz ohne Zwischenhändler, und easyJet erhält aus diesem Programm keinerlei Profit."

Wer sich dann noch bei freier Platzwahl den besten Platz sichern möchte, bucht noch "Speedy Boarding" für 8,25 € dazu und darf durch's Gate rennen wie Speedy Gonzales. Fragt sich nur, was passiert, wenn alle die Option buchen und sich um die guten Plätze prügeln. Gibt's dann das Geld wieder zurück?


Kommentare:

  1. Immer schön auf Selbstverantwortung das arme Schuldgefühl abmelken!!! Sicher, dass die schlauen Köpfe bei easyjet nicht auch in der aktuellen Bundesregierung ihr Unwesen treiben?

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  2. wann sind denn die mitarbeiter mit abdrücken dran? die können doch auch noch supi für 2,03 € pro leg ablass ihr ökogewissen polieren...

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